Gesellschaft für Organisation e.V.
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Satzung
der
Gesellschaft für Organisation
in der Fassung vom 27. April 2002


A. Name, Sitz, Geschäftsjahr, Zweck
und Verwendung der Mittel


§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen “GfürO-Gesellschaft für Organisation”.
  2. Sitz des Vereins ist Gießen; er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Gießen eingetragen.
  3. Gerichtsstand für alle Vereinsangelegenheiten ist Gießen.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2  Zweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
  2. Der Zweck des Vereins ist der Zusammenschluß und die Förderung aller Kräfte, die sich im Bereich von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung auf dem Gebiet der Führung und Organisation betätigen sowie deren berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung aufgrund der Erfassung, Verfolgung und Weiterentwicklung der einschlägigen Forschungen und Erfahrungen.
  3. Der Satzungszweck wird durch Organe verwirklicht, insbesondere durch die Unterhaltung der “Akademie Führung + Organisation”, die Herausgabe der “Zeitschrift Führung + Organisation”, durch andere fachliche Publikationen, durch die Veranstaltung von Kongressen, Fachtagungen, Erfahrungsaustauschgruppen und Arbeitskreisen sowie die Übernahme von Forschungsaufträgen, die alle in Wort und Schrift jeweils neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zum gegenseitigen Nutzen vermitteln, allein oder in Kooperation mit Einrichtungen, die den gleichen oder gleichwertigen Zweck gemäß Ziff. 2 verfolgen.

§3  Verwendung der Mittel

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden; im übrigen erhalten die Mitglieder als solche keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

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B. Mitgliedschaft


§4 Formen der Mitgliedschaft

  1. Natürliche und juristische Personen können Mitglieder werden, wenn sie gewillt sind, die Ziele des Vereins zu fördern.
  2. Neben der ordentlichen Mitgliedschaft kann auf Vorschlag die Ehrenmitgliedschaft gemäß § 12 Absatz 5 durch den Vorstand verliehen werden.

§5  Aufnahme

    Jeder, der sich dem Vereinszweck verbunden fühlt, richtet ein Aufnahmegesuch schriftlich an den Vorstand, der über die Aufnahme beschließt.

§6 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder haben folgende Rechte:

  • Bezug der “Zeitschrift Führung + Organisation” zu vergünstigten Bedingungen.
  • Teilnahme an allen Veranstaltungen des Vereins und Benutzung der Einrichtungen des Vereins zu vergünstigten Bedingungen.


  • Ermäßigter Bezug von vereinseigenen Publikationen.
  • Auf Aufforderung Erhalt von Informationen über die Ergebnisse von Gemeinschaftsarbeiten innerhalb des Vereins.

§7  Beiträge

  1. Die Mitglieder sind zur Zahlung des jährlichen Beitrags verpflichtet, dessen Höhe auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
  2. Zahlungshinweise und Zahlungsfristen regelt der Vorstand.
  3. In besonderen Fällen kann der Vorstand auf Antrag Beiträge stunden oder erlassen.
  4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

§8  Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft wird beendet:

    a) durch Austritt, der mit dem Ende des laufenden Geschäftsjahres wirksam wird, sofern er spätestens bis zum 1. Oktober schriftlich erklärt wird;

    b) durch Streichung auf Beschluß des Vorstands wegen Nichtzahlung des Beitrags von mehr als einem Kalenderjahr;

    c) durch Ausschluß aus wichtigem Grund auf Beschluß des Vorstands z. B. wegen Schädigung der Interessen, des Ansehens oder der Bestrebungen des Vereins sowie wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen der Satzung;

    d) durch den Tod des Einzelmitgliedes bzw. durch Auflösung der Mitgliedsorganisation.
  2. Gegen die Beschlüsse des Vorstands gemäß Absatz 1c) steht dem Mitglied das Recht des Widerspruchs an die Mitgliederversammlung zu.
  3. Der Widerspruch muß innerhalb eines Monats nach Zugang des Streichungs- bzw. Ausschließungsbeschlusses eingelegt werden.
  4. Vor der Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung zu.

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C.  Organe des Vereins

§9  Gliederung

    Organe des Vereins sind:

  1. Mitgliederversammlung § 10
  2. Vorstand § 11
  3. Beirat § 13
  4. “Akademie Führung + Organisation” § 14
  5. Zeitschrift Führung + Organisation” § 15

§10  Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
  2. Der Verein hält mindestens alle drei Jahre eine ordentliche Mitgliederversammlung ab.
  3. Die schriftliche Einladung zur Mitgliederversammlung muß mindestens vier Wochen vorher durch den Vorstand an alle Mitglieder abgesandt oder in der “Zeitschrift Führung + Organisation” veröffentlicht werden.
  4. Die Einladung hat die Tagesordnung zu enthalten; ergänzende Anträge dazu müssen bis zu zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung den Vorsitzenden des Vorstands erreicht haben. Änderungen oder Neufassungen von Satzungsbestimmungen sind in der Einladung inhaltlich genau zu beschreiben.
  5. Berechtigt zur Stimmabgabe sind alle anwesenden Mitglieder, bei denen kein Verfahren zur Beendigung der Mitgliedschaft gem. § 8 der Satzung eingeleitet ist, wobei schriftliche Übertragung von Stimmen an anwesende Mitglieder gestattet ist. Auf ein Mitglied dürfen im Höchstfall 10 Stimmen übertragen werden.
  6. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für die:

    a) Entgegennahme und Besprechung der Berichte des Vorstands über die abgelaufenen Geschäftsjahre;

    b) Genehmigung der geprüften Jahresabschlußberichte;

    c) Entlastung des Vorstands;

    d) Wahl des Vorstands;

    e) Wahl von zwei Rechnungsprüfern bis zur nächsten MV;

    f) Beschlußfassung über Anträge;

    g) Beschlußfassung über Widersprüche bei Ausschlußentscheidungen des Vorstands § 8 Nr. 1c);

    h) Satzungsänderungen;

    i) Festsetzung des Mitgliederbeitrages;

    j) Auflösung des Vereins.
  7. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 10 % der Mitglieder anwesend oder durch Stimmübertragung vertreten sind.
  8. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt, soweit die Satzung und der § 33 BGB nichts anderes bestimmen. Stimmenthaltungen sind nicht mitzuzählen.
  9. Außerhalb der ordentlichen Mitgliederversammlungen müssen außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werden, wenn dies von mindestens 10 % der Mitglieder beantragt wird.

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§11  Vorstand

  1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.
  2. Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Personen, dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter, die von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden.

    Die Amtsperiode der gewählten Vorstandsmitglieder soll in der Regel drei Jahre dauern; eine zweimalige Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand ist ermächtigt, bis zu zwei Vorstandsmitglieder zu kooptieren, wenn die Mitgliederversammlung nur ein Vorstandsmitglied wählt oder wenn ein Vorstandsmitglied vor Neuwahlen zurücktritt.
  3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind entweder der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende oder einer von beiden Vorgenannten mit einem anderen Mitglied jeweils des gemäß § 11 Absatz 2 gewählten Vereinsvorstands. Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende nur bei Abwesenheit des Vorsitzenden zur Vertretung befugt.
  4. Der Vorstand kann die Erledigung bestimmter Aufgaben oder bestimmter Gruppen von Aufgaben an einen Geschäftsführer oder an vom Vorstand ausgewählte Mitglieder übertragen. Für vom Vorstand ausgewählte Aufgaben ist der Geschäftsführer besonderer Vertreter nach § 30 BGB.
  5. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte unter den von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitgliedern den Vorsitzenden des Vorstands sowie seinen Stellvertreter.

§12  Aufzeichnung und Beurkundung der Beschlüsse

    Von den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Vorstands sind Niederschriften zu fertigen, die von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem von der Versammlung berufenen Protokollführer zu unterzeichnen sind.

§13  Beirat

  1. Der Beirat berät den Vorstand bei der strategischen Ausrichtung und fördert den Verein hinsichtlich seines satzungsgemäßen Zwecks, indem er den Vorstand bei der Koordination der Vereinsaktivitäten tatkräftig unterstützt.
  2. Der Beirat besteht aus maximal neun Personen (einschließlich dem Vorsitzenden). In erster Linie gehören dem Beirat die verantwortlichen Personen für die verschiedenen Tätigkeitsfelder und Organe des Vereins an, zu denen weitere Personen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung kommen. Die Beiratsmitglieder werden auf Beschluss des Vorstands unter Würdigung ihrer besonderen beruflichen und persönlichen Qualifikation in den Beirat für die Dauer von drei Jahren berufen; Wiederberufung ist möglich.
  3. Der Vorsitzende des Beirats, dessen Amtszeit drei Jahre beträgt, wird auf Beschluss des Vorstands unter Würdigung seiner besonderen beruflichen und persönlichen Qualifikation berufen. Eine mehrmalige Berufung ist möglich.
  4. Dem Beirat gehört daneben der Sprecher der Mitglieder der Organisatorengruppe (MdO) an. Andere Vereine, mit denen eine Vertretung auf Gegenseitigkeit vereinbart wurde, können ein Beiratsmitglied benennen.
  5. Der Beirat

    - berät außerdem (s. Ziff. 1) den Vorstand bei der Berufung des Hauptschriftleiters der Zeitschrift Führung + Organisation sowie des Leiters der Akademie Führung + Organisation,

    - erhält den Jahresabschluß und den Bericht des Vorstands über das Ergebnis der Rechnungsprüfung zur Kenntnis,

    - kann die Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden des Vereins empfehlen, die vom Vorstand ernannt werden.
  6. Der Beirat kann aus seiner Mitte Ausschüsse für zeitlich begrenzte Aufgaben bilden.

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§14  Akademie Führung + Organisation

  1. Die Akademie Führung + Organisation (afo) ist die Bildungsinstitution des Vereins und ist das satzungsgemäße Organ für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Organisatoren und Führungskräften in Seminaren nach den jeweils neuesten Erkenntnissen von Wissenschaft und Praxis sowie sich daraus ergebenden Aufgaben.
  2. Der Leiter wird vom Vorstand nach Beratung mit dem Beirat bestellt.
  3. Er ist als besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB berechtigt, den Verein in allen Angelegenheiten zu vertreten, die die Akademie Führung + Organisation betreffen, und im Namen des Vereins als Leiter der Akademie Führung + Organisation zu zeichnen.

§15 Zeitschrift Führung + Organisation

  1. Die Zeitschrift Führung + Organisation (zfo) ist das Publikationsorgan des Vereins, das Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis, der Führung und Organisation verbreitet.
  2. Der Hauptschriftleiter wird vom Vorstand des Vereins nach Beratung mit dem Beirat bestellt.
  3. Er ist als besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB berechtigt, den Verein in allen Angelegenheiten zu vertreten, die die Herausgabe der Zeitschrift Führung + Organisation betreffen, und im Namen des Vereins als Herausgeber der Zeitschrift Führung + Organisation zu zeichnen

§16  Organisatorengruppe MdO

  1. Mitglied er Organisatorengruppe der Gesellschaft für Organisation (MdO) können Personen werden, die den ORG-Fachschein der afo erworben haben und persönliches Mitglied der Gesellschaft für Organisation oder Schweizerische Gesellschaft für Organisation (SGO) oder Österreichische Vereinigung der Organisatoren für Wirtschaft und Verwaltung (ÖVO) sind. Ein entsprechender Antrag ist schriftlich an die GfürO-Geschäftsstelle zu richten.
  2. Die Bedingungen für den Erwerb des ORG-Fachscheins werden durch die Seminarordnung der Akademie für Organisation festgelegt.
  3. Die Mitglieder der Organisatorengruppe sind berechtigt, ihrem Namen die Bezeichnung “Organisator MdO” hinzuzuführen.
  4. Die Mitglieder der Organisatorengruppe wählen aus ihrer Mitte mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder auf die Dauer von 3 Jahren einen Vertreter, der damit dem Beirat angehört. Zweimalige Wiederwahl ist möglich.

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D.  Auflösung

§17  Auflösung

  1. Der Verein kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden, wenn sie beschlußfähig ist (§ 10 Abs. 7) und 75 % der anwesenden Mitglieder zustimmen.
  2. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft zum Zwecke der Verwendung gem. § 2 zu.

E.  Gültigkeit


§18  Gültigkeit

    Vorstehende Satzung wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27. April 2002 in Frankfurt beschlossen:
    Mit ihrem Eintrag in das Vereinsregister Gießen löst sie die am 29. April 1993 in der außerordentlichen Hauptversammlung in Hannover beschlossene Satzung ab

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